Numerus Clausus (NC) für das Wirtschaftspsychologie Studium
Gibt es einen NC für das Wirtschaftspsychologie Studium? Und wenn ja, wie hoch ist dieser? Hier erfährst du alles über das Thema Numerus Clausus im Wirtschaftpsychologie Studium. Mit unseren Infos und NC-Beispielen bist du für deine Studienplatzbewerbung gut gewappnet.
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Leider gibt es für manche Studiengänge mehr Bewerber als Studienplätze. Und genau dann kommt der gefürchtete Numerus Clausus – kurz: NC – zum Einsatz. Damit du deine Chancen auf einen Studienplatz in Wirtschaftspsychologie richtig einschätzen kannst und genau verstehst, wie ein NC zustande kommt, versorgen wir dich nun mit allen wichtigen Infos dazu.
Jede Hochschule führt für ein neues Semester ein neues Bewerbungsverfahren durch. Für jeden Studiengang steht dann eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen zur Verfügung, deswegen muss zunächst ermittelt werden, wie viele Bewerber sich auf einen Studienplatz in einem Fach (in unserem Fall Wirtschaftspsychologie) bewerben. So steht fest, wie viele Bewerber auf die begrenzte Anzahl an Studienplätzen kommen und das Vergabeverfahren kann beginnen.
In diesem Fall muss ein Numerus Clausus ermittelt werden, der festlegt, wer einen Sitzplatz, sprich eine Zulassung, bekommt. Prinzipiell werden die Sitzplätze nach den besten Abiturnoten vergeben. Man fängt mit allen Kandidaten an, die eine 1,0 als Abiturschnitt haben. Sind das zum Beispiel fünf, sind fünf Plätze vergeben und somit also nur noch 25 übrig.
Ein berechtigter Einwand ist, dass es unfair sei, alle Studienplätze nur nach Abiturnoten zu verteilen, weil die Abiturnoten nicht zwingend etwas über Qualifikation oder die Motivation eines Bewerbers hinsichtlich eines Faches aussagen. Daher ist es üblich, auch Plätze an die Interessenten zu vergeben, die lange genug vor unserem Klassenraum (um unser vorangegangenes Beispiel noch einmal zu verwenden) gewartet haben.
Es gibt keine einheitliche Regel, wie viele Studienplätze nach Noten und wie viele nach Wartesemestern vergeben werden. Ein besonders häufiger Verteilungsschlüssel lautet 80:20, d.h. 80 Prozent der Studienplätze gehen an die Bewerber mit den besten Zeugnissen und 20 Prozent an diejenigen, bei denen der Schulabschluss am längsten zurück liegt.